10 Jahre LUMINATOR

Der Hochsommer, der jetzt langsam zu Ende geht, weckt Erinnerungen an den 10 Jahre zurückliegenden Start des LUMINATOR-Projekts. Im legendären Sommer 2003 (der Böögg explodierte damals nach knapp 6 Minuten und tatsächlich wurde der Sommer heiss) haben wir die Idee aus der Taufe gehoben, zeitgenössische Fotografie in einem besonderen Rahmen zu präsentieren.

Die Team-Besprechungen fanden vorzugsweise ab nachmittags bis tief in die Nacht statt, so dass wir wir uns tagsüber regelmässig in der Limmat abkühlen konnten. René und Ursula stellten die erste Website zusammen und die “flashguys” programmierten die animierte Dimmfunktion der virtuellen LUMINATOREN. Wir sprachen mit Produktionsbetrieben für die Lichtbox selber, mit Fachlaboren über die Produktion und Weiterverarbeitung der Grossdias und mit vielen Fotografen über das Wichtigste, nämlich die Motive. Gregor Meffert präsentierte die ersten Design-Entwürfe und Silvia Läng leistete wichtige Hilfestellung bei den vielen benötigten Texten. Wir haben mit der Station 21 Vernissagen veranstaltet, im alten Maagareal die Bilder von Tina Steinauer präsentiert und an der Party im Maschinensaal des alten Hürlimann-Areals (heute eine schöne, luxuriöse Therme) beleuchteten 5 Luminatoren die grosse “Zuckersuess”-Abschiedsparty.

Soweit der sentimentale Blick zurück. Aktuell gibt es Neuigkeiten von der Insel, die nichts mit Boy George zu tun haben, sondern mit den Aktivitäten von Alex Preil. Er präsentiert den LUMINATOR innerhalb seines Angebots und bietet mit Themata noch weitere besondere Produkte unter den Rubriken Sound und Style an, die in kleinen Serien und mit viel Hingabe auf dem Kontinent produziert werden. Ich bin gespannt auf weitere Neuigkeiten aus Südengland.

Und der Blick in die Zukunft darf nicht fehlen: Es ist mir gelungen, den dänischen Fotografen Jens-Olof Lasthein für LUMINATOR zu gewinnen. Ich bewundere seine Arbeiten und bin insbesondere begeistert von den Bildern, die im Zuge seiner Reise durch die ehemaligen Sowjetrepubliken entstanden sind. “White Sea Black Sea” heisst das Buch von 1998. Im Verlaufe des Jahres werden wir Arbeiten von Jens-Olof Lasthein ausstellen und an dieser Stelle darauf hinweisen.